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Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaftliche Psychotherapie

Behandlung von Essstörungen im Kontext einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

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Mehr als die Hälfte der Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden komorbide an einer klar diagnostizierbare Essstörung. Fast alle Patientinnen haben Essprobleme und setzen Essverhalten dysfunktional zur Spannungsregulation ein. Niedergelassene Psychotherapeuten und Spezialstationen, die DBT anwenden, sind deshalb regelmäßig mit auffälligem Essverhalten ihrer Patientinnen konfrontiert. In dem Workshop werden wir das transdiagnostische Modell der Essstörung und seine Wechselwirkung zu Persönlichkeitsstörungen vorstellen. Wir vermitteln Grundlagenwissen zur Struktur einer gesunden Ernährung, zu Risikofaktoren und aufrechterhaltenden Bedingungen der Essstörung. Essstörungsspezifische Interventionen werden vorgestellt und aktiv in Gruppe eingeübt. Auch spezifische oder selten auftretende Komplikationen von Essstörungen werden behandelt.

Literatur

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